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Rochus Hahn: Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten

Das Buch „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ stammt von Rochus Hahn und wurde am 15. August 2016 im Goldmann Verlag veröffentlicht. Es umfasst 448 Seiten und ist für einen Preis von 8,99 € als Kindle-Edition sowie für 9,99 € als Taschenbuch bei Amazon erhältlich.


Inhalt

Tim und Bullwinkel haben einfach kein Glück bei Frauen – und sie hatten noch niemals Sex. Auf einer Party begegnen sie zwei Stewardessen, die sich für exotische Drogen interessieren. Und für Männer, die den Stoff anbieten. Die beste Droge der Welt, so finden die Jungmänner heraus, ist Urin von einem Elch, der psychogene Pilze gefressen hat. In der Hoffnung, mittels dieses Zaubersaftes endlich zum ersehnten Sex zu kommen, fliegen Tim und Bullwinkel nach Finnland, um auf eine Elchjagd der besonderen Art zu gehen. Aber wie so vieles im Leben der beiden verläuft nichts wie geplant …


Über den Autor

Rochus Hahn ist 54 Jahre alt. Er lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Frankfurt / Main. Seit über dreißig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Seine bekanntesten Arbeiten sind „Das Wunder von Bern“, „Sketchup“, „Der Geschmack von Apfelkernen“, „Tatort“ und „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“. „Die Kunst, Elch-Urin frisch zu halten“ ist sein erster Roman.


Meine Meinung

Leider kann ich diesem Buch keine gute Bewertung geben. Das Buch hat mich aufgrund seines Klappentextes, der ja eigentlich sehr lustig klingt, neugierig gemacht. Ich kann auch wirklich über viele Dinge lachen und habe einen Humor, der auch Dinge unter der Gürtellinie umfasst. Es gibt allerdings zwei Themen, bei denen hört auch für mich der Spaß auf – Pädophilie und Sodomie! Ich finde Witze in diese Richtung kein bisschen lustig und finde es – mal ganz direkt geschrieben – unter aller Sau, wenn Menschen diese Themen ins Lächerliche ziehen!

Der Klappentext des Buches lässt es nicht vermuten, aber Sodomie nimmt hierin einen relativ großen Platz ein. Es werden nicht nur die Fantasien eines der Charaktere mit einer Stute thematisiert, die beiden Hauptcharaktere nehmen auch noch an einem Essen einer Sodomiegruppe teil, bei der sich die Gespräche dann natürlich auch um dieses Thema drehen.

Die Geschichte handelt natürlich nicht ausschließlich von diesem Thema und es gibt dann doch noch die ein oder andere lustige Stelle im weiteren Verlauf, aber selbst dieser „kleine“ Teil ist viel zu viel. Es mag vielleicht nicht ganz fair von mir sein, den gesamten Roman an dieser Stelle auf die paar Seiten zu reduzieren, aber dennoch bin ich dann jetzt gerade nicht in der Lage, eine faire Bewertung abzugeben. 

Sodomie ist nicht lustig, auch nicht in einer fiktiven Geschichte! Es ist schlimm genug, dass in der Realität solche Dinge geschehen. In meinen Augen tritt der Autor den Respekt vor Tieren hier einfach nur mit Füßen.



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