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Aus Liebe zum Buch

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Richard Laymon: Das Ufer

Das Buch „Das Ufer“ stammt von Richard Laymon und wurde am 12. September 2016 im Heyne Hardcore Verlag veröffentlicht. Es umfasst 592 Seiten und ist für einen Preis von 8,99 € als Kindle-Edition sowie für 9,99 € als Taschenbuch bei Amazon erhältlich.


Inhalt

Der dunkle See… Das einsame Haus am Ufer… Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen… Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben…

18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich, und das Haus am Ufer wird wieder zum Ort unvorstellbaren Grauens!


Über den Autor

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001.


Meine Meinung

Dieses Buch hat seine guten und schlechten Seiten und bereitet mir ein wenig Schwierigkeiten, mich hier klar für gut oder schlecht zu entscheiden. 

Die Geschichte ist auf jeden Fall spannend verfasst. Langweilig wird es selten. Der Schreibstil ist sehr angenehm, die Kapitel sind alle relativ kurz gehalten und der Schreibstil ist sehr lebhaft. Durch die kurzen Kapitel fällt es auch schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Auch wenn es schon spät am Abend war, nach jedem Kapitel dachte ich, die nächsten paar Seiten kann ich auch noch lesen, geht ja schnell und ich möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. 

Die Geschichte an sich hat mich aber nur bedingt überzeugt. Deana, der Hauptcharakter des Buches, hat einiges mitzumachen und zu überstehen. Zu viel meiner Meinung nach. Es sind zeitweise bis zu drei Personen (unabhängig voneinander) hinter ihr her – eine dieser drei Personen dazu auch noch auf sehr skurrile Art und Weise. Das ist meiner Meinung nach einfach zu viel des Guten. Deana durchlebt in diesem Buch einige Grausamkeiten und harte Schicksalsschläge, die sie für meinen Geschmack viel zu locker wegsteckt. Diese Dinge machen die Geschichte für mich etwas zu realitätsfern. 

Was mir auch nicht gefällt ist, dass die Vergangenheit von Deana’s Mutter etwas zu umfangreich erzählt wird. Es geht zum Teil über mehrere Kapitel hinweg um diese Vergangenheit und es entsteht so ein wenig das Gefühl, dass zwei Geschichten erzählt werden. Die Geschichte von Deana’s Mutter ist zwar wichtig für das Verständnis des Zusammenhangs von damals und heute, etwas weniger hätte aber auch gereicht.

Insgesamt überwiegen hier doch die Punkte, die mir nicht gefallen. Es gibt sicherlich schlimmere Dinge, für die man 9,99 € ausgeben kann, es gibt aber auch bessere. Man hat jedenfalls nicht wirklich was verpasst, wenn man dieses Buch nicht liest.



Richard Laymon: Das Ufer
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