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Rezension │ Seb Hofmann: Froschperspektive

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Titel: Froschperspektive

Autor: Seb Hofmann

Verlag: Nova MD

Genre: Biografischer Roman

Erscheinungsdatum: 10. August 2018

Seitenanzahl: 233 Seiten

Preis: 2,99 € E-Book │ 9,99 € Taschenbuch


Klappentext von „Froschperspektive“

Ein abgeliebter, zerschlissener kleiner Frosch aus Plüsch ist Ich-Ersatz, Sprachrohr und Gefühls-Ventil für den innerlich zutiefst verletzten Ronny: Was mit der Schilderung einer Kindheit in zerrütteten Verhältnissen zu Zeiten der niedergehenden DDR beginnt, entwickelt sich zu einer albtraumhaften Irrfahrt durch Ängste, Illusionen und Süchte, durch verhängnisvolle Obsessionen und durch ein komplexes Spektrum gelebter und ungelebter Emotionen.

Was ist, wenn uns unsere Fantasien, Sehnsüchte und Triebe einholen, nach und nach von uns Besitz ergreifen und schließlich unser Handeln steuern? Was geschieht mit uns, wenn wir dadurch nicht mehr selbst über unsere Gefühle und über unser Tun bestimmen können? Froschperspektive ist ein dichter, temporeicher Roman über die tiefe menschliche Sehnsucht nach Liebe, Zuwendung und Geborgenheit und über die Schmerzen, die Einsamkeit und Mangel an Mitgefühl verursachen können.


Meine Meinung

Der Klappentext des Buches klang für mich direkt interessant. Ich konnte mir nicht genau vorstellen, was mich in diesem Buch erwartet, eben nur, dass es bestimmt interessant ist. Und ich würde überrascht, aber keinesfalls enttäuscht.

Die Geschichte handelt von Ronny, der ohne Liebe groß wurde und dessen Vertrauter ein kleiner Plüschfrosch ist. Die Dinge, die er selbst nicht zum Ausdruck bringen kann, bringt er durch seinen Frosch zum Ausdruck, der ihm über viele Jahre hinweg den nötigen Halt im Leben gibt.

Der Schreibstil ist sehr direkt. Es gibt kein langes Drum-Herum-Gerede und keine unnötigen Beschönigungen. Das wäre bei diesem Buch auch gänzlich fehl am Platz. Die Wortwahl ist hin und wieder schon etwas krass, aber auch das passt eben genau zur Geschichte.

Mir hat das Buch gut gefallen, weil es einfach mal etwas ganz anderes ist. Es geht nicht um das tolle Leben, die wunderbare Liebe und die überall herrschende Heiterkeit. Es zeigt das Leben einmal aus einer anderen Sicht, die eher dunkel als hell ist und die viele Schwierigkeiten beinhaltet.


Fazit

Meistens liest man Bücher ja mit der Absicht, unterhalten zu werden. Wenn man aber zur Abwechslung mal etwas lesen möchte, das eher zum Nachdenken anregt als unterhalten zu wollen, dann sollte man unbedingt auf dieses Buch zurückgreifen!

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